Geschichte der Frühen Neuzeit
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Dr. Martin Schmidt:
Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2015

Für Sitzungstermine, Räume und Zeiten sind die Angaben im LSF-Verzeichnis ausschlaggebend.

Übung (Vermittlung und Präsentation)

Gemeinsam mit StR Christoph von Ehrenstein
Dienstag, 15-17 Uhr, Historicum, Raum K 026

Ständegesellschaft - Industriegesellschaft: Konzepte, Forschung und Quellen für den Unterricht

Caillebotte Regentag in Paris"Leben in der Ständegesellschaft des 15. bis 18. Jahrhunderts" und "Leben in der entstehenden Industriegesellschaft des 19. Jahrhunderts" sind die Lehrplanthemen für das erste Halbjahr des Geschichtsunterrichts im 11. Jahrgang des Gymnasiums. In rund 20 Stunden soll ein Abriss der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte von 450 Jahren vermittelt werden, und dies mit Blick besonders auf regionale Beispiele.

Wie lassen sich die Aspekte des Themas knapp und anschaulich erfassen und vermitteln? Denn das Spektrum des Themas ist breit - der Lehrplan nennt: Lebens- und Arbeitsbedingungen, gewerblich und agrarisch geprägte Räume, Leibeigenschaft, Grundherrschaft, Genossenschaft, soziale Normen, der Status von Minderheiten, Elemente der Sozialfürsorge, agrarische Subsistenz, Zünfte, Verlag, Manufaktur, Gemeinschaftlichkeit und Geschlechterrollen sowie die demographische Entwicklung. Können solche Themen am Beispiel einer Stadt wie München dargestellt werden (es ist mindestens eine Exkursion, z.B. in das Westend oder nach Pasing geplant)?

Kinderarbeit um 1900Die Übung reagiert auf den Wunsch vieler Studierender, Geschichtswissenschaft praxisnäher zu studieren. Sie setzt sich zum Ziel, das Thema - entsprechend den Interessen der TeilnehmerInnen - fachwissenschaftlich zu erschließen und Unterrichtskonzepte mit einsetzbaren Unterrichtsmaterialien zu entwerfen, die im Seminar und mit Lehrern diskutiert werden. Die Teilnehmer erhalten darüber hinaus die Gelegenheit, das von ihnen erarbeitete Stundenkonzept und ihre Unterrichtsmaterialien in einer anschließenden Praxisphase im Wintersemester, an einem Schwabinger Gymnasium in einer betreuten Unterrichtseinheit umzusetzen. Besonders geeignete Materialien sollen abschließend auch online öffentlich zugänglich gemacht werden.

Die Veranstaltung wird gemeinsam mit StR Christoph von Ehrenstein geleitet.

Prüfungsform im BA und mod. LA: RE

Onlinematerialien im LMU-Team "Ständegesellschaft - Industriegesellschaft" (Zugang nur mit freigeschalteter LMU-Benutzerkennung nach Anmeldung)

 

Praxismodul (Übung Praxis Geschichte im Masterstudiengang)
und Übung (Vermittlung und Präsentation)

Freitag, 11-13 Uhr, Historicum, Raum K 302

Visuelle Quellen in der Geschichtswissenschaft: Recherche, Interpretation und Präsentation

Camera LucidaVisuelle Quellen haben auch in der Geschichtswissenschaft in den letzten Jahrzehnten zunehmend an Bedeutung gewonnen: zunächst als Quelle für schriftlich weniger gut erfasste Sachverhalte, Praktiken und Kommunikationsprozesse. Grund dafür ist nicht zuletzt der Sachverhalt, dass die soziale Kommunikation in vergangenen Epochen zu einem wesentlichen Teil mit Graphiken und Gemälden - etwa Karikaturen, Historienbildern, wissenschaftlichen Illustrationen oder Werbebildern - bestritten worden ist.

Zudem werden Bilder jedoch auch als Instrument der Vermittlung wichtiger. Zwar beschränkt sich die Verwendung in der Literatur oft auf optisch bereichernde oder veranschaulichende Illustration, doch lassen sich anhand von Bildern und visuellem Material auch komplexe Sachverhalte eingängig vermitteln. Die Übung macht deshalb zunächst mit einigen Ansätzen der Bildinterpretation vertraut, wie sie z.B. in der Ikonologie, der Semiotik, der Medien- und Bildwissenschaft sowie der 'Historischen Bildforschung’ verwendet werden. Diese Ansätze werden anhand gut erschlossener Bildbestände von der Reformationspropaganda bis zur Werbung der Nachkriegszeit erprobt.

Prüfungsform im BA und mod. LA, MA: RE

Onlinematerialien im LMU-Team "Visuelle Quellen" (Zugang nur mit freigeschalteter LMU-Benutzerkennung nach Anmeldung)

Forschungskolloquium

Donnerstag, 18-20 Uhr, Historicum, Raum K 001

Doktorandenkolloquium im Promotionsprogramm ProMoHist

Logo ProMoHist

Forschungskolloquium, 2stündig
organisiert in Absprache mit den ProMoHist-Doktoranden

Das ProMoHist-Kolloquium ist in das strukturierte Promotionsprogramm ProMoHist eingebunden. Für das Sommersemester 2015 konnten, auf Vorschlag der teilnehmenden DoktorandInnen, erneut viele Gastreferenten gewonnen werden.

Themen und Termine