Geschichte der Frühen Neuzeit
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Die Professur "Geschichte Westeuropas in der Frühen Neuzeit":
Prof. Dr. Mark Hengerer

 

hengererDie Professur 'Geschichte Westeuropas in der Frühen Neuzeit' (Prof. Dr. Mark Hengerer) vertritt das Fach Geschichte der Frühen Neuzeit in Forschung und Lehre in seiner ganzen Breite. Ausgehend von der Verknüpfung der Schwerpunkte 'Westeuropa' und 'Heiliges Römisches Reich' zielt sie unter Berücksichtigung der globalgeschichtlich eminent wichtigen Rolle insbesondere Westeuropas darauf ab, neue Perspektiven auf die Geschichte Europas zu entwickeln.

Die Frühe Neuzeit war eine Zeit der epochalen Transformation: die Aneignung der außereuropäischen Welt, die Verbreitung des Buchdrucks, die konfessionelle Spaltung der lateinischen Christenheit, die Intensität technischer Innovation und nicht zuletzt die Autonomisierung von Staaten, Politik und Wissenschaft veränderten das Gesicht nicht nur Europas, sondern der Welt insgesamt. Die Unterschiede im Verlauf dieser Prozesse fundamentalen Wandels trugen erheblich zur Dynamisierung der Geschichte Europas bei. Der Weg in die Weltgesellschaft der Moderne war Wandel im Wettbewerb.

Die Lehre orientiert sich am Ideal 'Lehre aus Forschung'. Verbunden werden, am Beispiel möglichst attraktiver Themen, interdisziplinäre Ausrichtung, die Vermittlung klassischer ebenso wie innovativer Theorien und Methoden einschließlich der digital humanities und die Explizierung zentraler Elemente wissenschaftlicher Pragmatik. Die Vorlesungen widmen sich wichtigen Themen der Geschichte Westeuropas, des Heiligen Römischen Reiches unter Einschluss der Territorien der Habsburger im östlichen Mittel- bzw. Südosteuropa und der Vermittlung von Theorien und Methoden.