Geschichte der Frühen Neuzeit
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Bopp, Heinrich Christian Ernst

(1723-1791)

Heinrich Christian Ernst Bopp (*1723 Heichelheim im Hessen- Darmstädtischen, † 10. November 1791) besuchte die Schulen in Gotha und Eisenach. Nach seinen Universitätsjahren, trat er in eine Hofmeisterstelle, zunächst bei den Söhnen des schwedischen Regierungsrats von Haaren, dann bei dem in Göttingen studierenden Sohn des Hessen-Kasselischen Staatsministers und Kammerpräsidenten Bork. Durch den Letzteren kam er in preussische Dienste, und verwaltete dort ein Sekretariat für Kriegs- und Domainenrat des Generalsekretariats Berlin. Im selben Jahr wurde er zum Kammerdirektor ernannt. Seit 1776 wurde er bei der Münzkomission und bei der nach seinem Entwurf eingeführten Oberrechnungskammer eingesetzt. Seit 1785 genoß er eine kleine Gnadenpension, von der er kümmerlich lebte.

Zum Werk

Als Tabellengeschichte für den Unterricht gedacht, schlägt der Autor eine orignelle Weiterverwendung als "gelehrte Tapete" vor. Die Tabellen sollen im Schulzimmer angeschlagen werden, so dass man sich gleichsam "im Spazieren gehen mit der Historie beschäftigen könne" (S. *** 2).

Ausgewählte Veröffentlichungen:

  • Synchronistische || Regenten-Tafeln || der || vornehmsten Europäischen Staaten || von || den Zeiten Carl des grossen bis auf das Jahr 1754, || also abgefasset: || daß man die Regenten und die wichtigste Staatsbegebenheiten || von einem ieden ganzen Jahrhundert || auf einmahl || übersehen || und || die ganze Geschichte samt der Zeitrechnung || auf eine kurze und bequeme Weise wiederholen kann. Frankfurt an der Oder: Paul Siegmund Gäbler, 1754.> zur digitalisierten Vollversion der Universität Dresden

Weiterführende Literatur:

  • Meusel, Joh. Georg. Lexikon der verstorbenen deutschen Schriftsteller, Bd.1. 1802.
  • Rötger, G. S. (Hg.): Nekrolog für Freunde deutscher Literatur, Bd. 1. 1791 (1796).
  • Strieder, Friedrich Wilhelm: Grundlage zu einer hessischen Gelehrten- u. Schriftsteller-Geschichte, Bd. 1. 1781.


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